"Wanted" .... (auf guat bichlbacherisch, "gsuacht")

Nach dem Musikfest, gegen Mitternacht, unsere Musikantinnen und Musikanten sind nach der anstrengenden Busfahrt sehr sehr durstig. Eine(r) nach dem anderen stillt ihren Durst am plätschernden Dorfbrunnen. Dann auf einmal, ein kurzes knacken und dann war`s passiert, der Hahn aus Messing vom Brunnen lag im Wasser. Alle blieben erstarrt stehen, schauten sich erschrocken an. Einige versuchten verzweifelt den Schaden zu beheben, dies gelang leider nicht. Aber nun stellte sich die Frage, wer war der Übeltäter, die Übeltäterin.  War es vielleicht A.L. M.F. W.H. S.T. B.O. C.L. T.L C.S oder gar K.W.  Es ist nicht mehr nachvollziehbar, eine Verkettung unglücklicher durstiger Umstände. Natürlich wurde der Vorfall der Gemeinde gemeldet die inzwischen schon einen Nothahn angebracht hat. Laut Bgm. Klaus Ziernhöld wird eine Stütze am Messing-Hahn ein neuerliches Abbrechen verhindern. Eine gute Nachricht für alle durstigen Musikantinnen, Musikanten und andere Gemeindebürger.

Bild vom Opfer  

 

 

 

 

 

Der Bichlbacher Treppensturz:

Vor noch nicht allzu langer Zeit, da war ein Musikant, er ist uns allen bekannt, im Lande weit und breit. Kurz vor einer Ausrückung schon mit Gewand und Instrument, er die letzte Stufe beim Hinausgehen nicht erkennt. Ein Sturz ein Schrei,  "Horgottment" , Gott sei dank nur leichte Beulen an Musikant und Instrument. Und da er sich nicht lumpen ließ, trotz Schreck und Schmerz, bei der Ausrückung sein leicht verbeultes Instrument noch blies. Die Moral von der Geschicht mit Herz, echte Musikanten kennen keinen Schmerz. 

 

 

 

 

 

 

Erst vor kurzem in einer Probe:

Unser Kapellmeister Stoffl war gerade mitten in  der Erklärung bezüglich der Interpretation eines Musikstückes, als eine junge Dame wie von einer Tarantel gestochen von ihrem Stuhl aufschoss und blitzartig das Probelokal verließ. Was war passiert: Es hatte zu regnen begonnen und die Musikantin wurde darüber per SMS benachrichtigt. Sie hatte nämlich das Bettzeug noch vor der Tür zum Lüften aufgehängt. Tja das kann bei einer Frauenquote von 50 % schon mal passieren. 

 

 

 

 

Werner Wacker / 60 Jahre für die  Blasmusik:

 

 

Im  Jahre 2012 wurde Werner Wacker für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft bei der BMK-Bich   l     bach im Tiroler Landhaus geehrt. Aus den Händen von LH Günther Platter,  Zeichens Präsident des Tiroler Blasmusikverbandes, erhielt er dafür das goldene Verdienstzeichen. Wir möchten uns den Glückwünschen anschließen und unserem Werner für seine jahrzehntelangen Einsatz und Tätigkeit in unserem Verein recht herzlich danken. Wir hoffen dass er noch lange, nicht nur musikalisch, sondern auch mit seinem guten Geist und Ratschlägen die Musikkapelle unterstützt. Diese Ehrung wurde natürlich wie es sich gehört gebührend gefeiert .

 

Obfrau Conny Leitner, Robert Pahle und Werner Wacker 

Die Jubilare, Werner Wacker hi.re

Unserem Werner schmeckt die Blasmusik immer noch ganz guat!

08.09.2012

Musikausflug

 

 

Wer es zum ersten Mal sieht, steht ehrfurchtsvoll staunend davor, wer es bereits als Schulkind im Rahmen eines Pflichtprogrammes besuchen musste, kehrt immer wieder gern zurück – zum Tirol Panorama nach Innsbruck. Dorthin führte uns unser diesjähriger Ausflug mit der Bundesmusikkapelle Bichlbach.

 

Im eindrucksvollen Neubau des Tiroler Landesmuseums am Bergisel empfingen uns zunächst alle Größen der Tiroler und europäischen Geschichte aus der Zeit des Tiroler Aufstandes, die dort als Standbilder versammelt sind. So wandelten wir auf den Pfaden der Geschichte vorbei am Kaiser der Franzosen, Napoleon Bonaparte, an Kaiser Franz II. von Österreich, an Andreas Hofer und Pater Haspinger und vielen anderen Persönlichkeiten, die allzu streng von ihren Sockeln auf uns herabschauten. Dank kompetenter Führung gelang es vielen von uns, ihre Grundkenntnisse in Geschichte wieder soweit aufzufrischen, dass sie die Personen und Szenen des kolossalen Rundgemäldes der Bergisel-Schlacht richtig zu deuten wussten. So bestaunten wir eine Weile die 1000 m2 große Leinwand. Wem es gelang, sich besonders tief in die glorreiche Tiroler Vergangenheit hineinzuversetzen, konnte sicher auch den Pulverdampf riechen und den Schlachtenlärm hören, war aber danach dennoch froh, diese Zeiten nicht miterlebt zu haben. Nach einem Abstecher ins Kaiserjägermuseum und dem Besuch des Panorama-Restaurants der Bergisel-Schanze brachte uns der Omnibus zum zweiten Höhepunkt unseres Ausflugs, auf den sich alle, aber besonders das „tiefe Blech“, freuten. Nach einer gemütlichen Erkundung der wunderschönen Stadt Hall empfing uns Ritter Sigbold von Drachenfels mit einem Becher süßen Mettrunkes in der urigen „Ritterkuchl“.

Unter dem gemütlichen mittelalterlichen Gewölbe entwickelte sich sofort eine ausgezeichnete Stimmung. Wir kämpften mit Unmengen an deftigen Köstlichkeiten verschiedenster Art. Die Gänge des Mahls – wie viele waren es noch? – wurden gewürzt von den lustigen Einlagen des Spielmannes Frohmundt, der mit uns seinen Schabernack trieb und einige von uns dank seines reichen Kostümfundus in Ritter, Knappen, Edelfräuleins, Henker und Diener verwandelte. Den genauen Inhalt der Showeinlagen verschweigen wir lieber. Mit Tränen in den Augen vor Lachen traten wir bis zur Halskrause gesättigt die Heimreise an. Bei einem gemütlichen Beisammensein im Zunfthaus klang der gelungene Ausflug aus. Vielen Dank an unsere liebe Obfrau Conny und ihrem Team, dass sie den schönen Ausflug organisiert und mit uns durchgeführt haben.

zu den Bildern 

Tiroler Landesmuseum

Nach dem Festmahl.......

In der Ritterkuchl Hall wartet alles auf das Fest__essen